Lesungen

„Der wüste Regen“

In diesem Programm erzähle ich mit meinen Texten über den Regen und eine Reise in die Sahara. Ein Programm für Leute, die einhalten können für einen Moment im hastigen Treiben dieser Zeit, hintergründigen Humor entdecken wollen und Freude haben am Gegensatz zwischen Wüste und Regen.

„Von Zugezogenen und Leberwürsten“

Ein Lieblingsspruch von mir lautet: Nachdenken verlängert das Lachen. Die Texte, Geschichten und Gedichte versuchen genau dies. Ich berichte über das Leben zwischen Berlin und dem Schwarzwald. Ich lese, spiele längere und kürzere Texte.

 „Manchmal du und wir im Regen"

 Regen ist immer wieder ein Anlass für Zweisamkeit, aber ein Paar kann gelegentlich auch ziemlich im Regen stehen. Da mag dann ein Schirm helfen. Ich lese Miniaturen zu den Themen Liebe, Beziehungen; Regen, Weltschmerz und welche Wechselwirkungen sich mit und ohne Regen da ergeben können.

Weitere Themen: Lesung aus dem Roman „Gesamtdeutscher

Zuckerkuchen“

Bücherverkauf


über den Verlag  www.seidler-verlag.de 

oder   Buchhandlungen oder ...im Netz oder direkt vom Autor


"Der Autor hat eine sehr schöne, einfache, eindringliche und bildhafte Sprache. Es ist ihm gelungen, mit kurzen Sätzen komplexe Zusammenhänge zu beschreiben und er hat dabei einen ganz eigenen Stil gefunden. Ich kann diesem Buch nur wünschen, dass es seine Leser erreicht." Friedrich Schorlemmer


 

Eine neue Auflage von "Manchmal du und wir im Regen" Miniaturen erschienen Lothar Seidler Verlag

Regen ist immer wieder ein Anlass für  Zweisamkeit, aber ein Paar kann gelegentlich auch ziemlich im Regen stehen. Da mag  dann ein Schirm helfen. Dietrich Wagner zeigt anhand genauer Beobachtungen in konzentrierten Formen, welche Wechselwirkungen sich mit und ohne Regen ergeben können.

Der Verleger

Pressestimmen zum Buch "Manchmal du und wir im Regen"

 

Pressestimmen:

Kurzprosa  "Der Zugezogenen-Stammtisch" ist  im Lothar Seidler Verlag

Neues Deutschland 26.02.2015

Dietrich Wagner, Der Zugezogenenstammtisch
Neugier sehr nah

Von Henry- Martin Klemt

Schaut man nach dem Verbleib einstiger „junger Poeten“, entdeckt man zuweilen literarische Spuren. Eine führt aus Eisenhüttenstadt in den Schwarzwald. Dort lebt Dietrich Wagner, Jahrgang 1967, als Psychologe und Autor. Nach einem Bändchen mit subtilen Regengedichten zeigt er sich nun als Erzähler von „Waldprosa“, wie er seine im Lothar Seidler Verlag veröffentlichten Geschichten nennt.
Im Editorial lobt Friedrich Schorlemmer die „sehr schöne, einfache, eindringliche und bildhafte Sprache“ des Autors. Tatsächlich findet Wagner in seiner höchst lebendigen Zurückgezogenheit sich mit den eigenen Skurrilitäten recht gut aufgehoben unter den Skurrilitäten der anderen. So, wenn er in der Titelgeschichte „Der Zugezogenenstammtisch“ sich samt Frau und großer Zuversicht aufmacht, Gleichgesinnte zu treffen. Tatsächlich stößt er auf ein anderes Ehepaar in Gewöhnungsnöten, das, zwanzig Kilometer von der früheren Heimat entfernt, zusehen muss, wie es zurechtkommt in der großen weiten Welt…
Wagner formuliert gern in der ersten Person, und dieses Ich, wenn es den Alltag besichtigt, beäugt auch immer ein wenig sich selbst. Dass der Autor sich dabei jeder Wertung enthält, macht die Lektüre merkwürdig. Es ist ein leiser Freimut, der sich ausspricht über gemeinhin nicht so frei ausgesprochene Dinge. Wagner beschreibt Situationen, bevor das Gedächtnis sie verfremdet hat zu einer Anekdote, einem Bonmot, einer Pointe, die wir nicht selber sind. Er schreibt unterhalb der Distanz, die wir suchen, die uns beruhigt. Wo sie schwindet, nehmen die kleinen und großen Ängste zu, weiß der praktizierende Psychologe. Was uns peinlich ist, wo wir Kontrollverlust fürchten und wie manipulierbar wir gerade dann sind - das ist sein Sujet. Eifer liegt Wagner fern. Neugier hingegen sehr nah.

Henry-Martin Klemt

"Manchmal du und wir im Regen" Miniaturen Lothar Seidler Verlag. 3. Auflage erfolgt.

Der Band erscheint  nun mit einem Vorwort von Ludwig Haesler, Dr.med., Arzt für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker. Lebt in Kleinmachnow bei Berlin

Haesler schreibt: „Dieser kleine Gedichtband mit 75 Augenblicksszenen der Liebe ist wohl schmal, aber nichtsdestotrotz mehr als gewichtig. Er erinnert Gedicht für Gedicht, Szene für Szene des Alltäglichen, des gewohnt werdenden Zusammenlebens Liebender, an die beglückende Kraft der Gewahrwerdung des immer wieder aufregend Neuen im Alltäglichen, das in den ›hunderten kleinen Handlungen‹ (Musil) aufscheint. Die Gedichte erinnern an Augenblicksstimmungen der Liebe und wechselseitigen Verbundenheit, auch des Fragens und des Zweifelns, um dann wieder das Zusammenfinden poetisch zu formulieren – was mich persönlich immer wieder dazu anzuregen vermochte, mich zurückzulehnen und an den Ausgangspunkt meiner eigenen Liebe zurückzukehren – ein Bedenken und ›Erinnern an‹, das für Liebende und solche, die ›bleibend‹ Liebende sein wollen, nicht zuletzt auch die unvermeidlichen Spannungen und Widersprüche des jeweiligen Augenblicks einer ›fortgeschrittenen‹ und in die Jahre gekommenen Liebe zu mildern und konstruktiv zu überwinden vermag.
Die 75 Miniaturen dieses Gedichtbandes, die solche erlebten Augenblicke beschreiben, mögen dazu anregen, dem Erleben, Erinnern und wieder Vergegenwärtigen eigener Liebe im Alltäglichen mit dem Anderen nachzugehen und dort immer wieder zu erneuern.“

 

Badische Neueste Nachrichten | Pforzheimer Kurier | PFORZHEIM | 04.09.2014  " Der Zugezogenen-Stammtisch"

Es „menschelt“ an allen Ecken und Enden

Wagners wunderbare Welt der Zugezogenen

 Bei der beträchtlichen Menge regionaler Autoren, die uns in Buchform ihrer Gedankenwelt teilhaftig werden lassen, fällt es nicht immer leicht, sich lobend über das dargebotene Textmaterial zu äußern. Wenn es sich noch dazu um „gute Bekannte“ handelt, stellt deren Hoffnung auf eine wohlgefällige Berichterstattung die Rezensenten der Lokalredaktion nicht selten vor eine schier unerträgliche Gewissens- und Zerreißprobe. Gott sei’s getrommelt und gepfiffen, dass uns Dietrich Wagner mit seinem neuen Büchlein „Der Zugezogenen-Stammtisch“ nicht in eine solche Verlegenheit stürzt. Die Geschichten des 47-jährigen Psychologen, der seit elf Jahren im Dunstkreis der Goldstadt lebt, sind in einem mehr als annehmbaren Deutsch formuliert und auf angenehmste Weise mit hintersinnigem Humor durchsetzt. Man wird den Verdacht nicht los, dass der zur Selbstreflektion neigende Ich-Erzähler eine ganze Menge mit dem Autor gemeinsam hat. In manchen Passagen ist es unverkennbar, dass Wagner, der in Neuenbürg lebt und in Pforzheim eine Suchtberatungsstelle leitet, sich und sein Psychologen-Dasein gerne auch mal auf die Schippe nimmt. Nicht platt, sondern mit feiner Selbstironie schildert er, wie wichtig es ist, sich manchmal selbst etwas Gutes zu tun. Dem Familienvater, dem ein großer fremder Hund nicht geheuer ist, oder dem Ehemann, der sich im Gasthaus von einem unanständigen Zeitgenossen gestört fühlt, könnte man jederzeit und überall begegnen. Wie auch dem kräftigen Schwimmer, der auf Konfrontation aus zu sein scheint. Das Alltägliche ist die große Fundgrube, aus der sich Wagner bedient, um es an allen Ecken und Enden so herrlich „menscheln“ zu lassen. Soll ich vor der Station, an der die Bahn nur auf Bedarf hält, selbst den Knopf drücken oder warten, bis ein anderer es für mich tut? Solch scheinbar banalen Fragen widmet sich Wagner in seiner wunderbaren Welt der Zugezogenen auf eine derart gewitzte Art und Weise, dass es eine wahre Freude ist. miba