Die Utopie steht bewußt zwischen Literaturhaus und Psychologischer Praxis ....

 Noch ist da kein   

                     Ort.

 Utopie und Glück

Glück

Es ist Glück, überwältigt zu werden und nichts mehr zu wissen. Doch noch ein Eckchen Bewusstsein zu haben, das immer weiß, was geschieht, und das durch dieses Wissen dem gesamten intellektuellen, vernünftigen Wesen erlaubt, in jeder Sekunde an dem gegenwärtigen Glück teilzuhaben, dieses Eckchen Bewusstsein zu haben, das die Entwicklung der Freude langsam nachvollzieht, das ihr bis an die äußersten Enden folgt, ist das nicht auch Glück? Es gibt ein Eckchen, das nicht mitschwingt, doch dieses Eckchen bleibt Zeuge der erlebten Freude- das, was sich erinnert und sagen kann: Ich bin glücklich gewesen und ich weiß warum. Ich will gerne den Kopf verlieren, aber ich will den Augenblick begreifen, da ich den Kopf verliere, und die Erkenntnis des abdankenden Bewusstseins soweit wie möglich treiben. Man soll sein Glück nicht in Abwesenheit erleben.“

von Marcelle Sauvageot aus „Fast ganz die Deine“

Schönheit des Alters

Utopie Utopie Utopie

"Wer über den Dingen steht, sieht weit, aber nicht genau." Alfred Döblin

 Francoise Giroud: „Für mich ist ein Mann weder eine Brieftasche, die mir den Lebensunterhalt sichert, noch ein Etikett, dass mir gesellschaftliche Teilhabe gewährt, weder ein Schmuckstück, das ich anlege, um mich beneiden zu lassen, noch ein Geschlechtsteil, an das ich meine Rest Jugend binde, um sie festzuhalten, und auch kein Radiogerät, dass die Stille beleben soll. Er ist ein Mensch, mit dem ich das Seltenste der Welt finden will: eine gemeinsame Sprache.“
Zitat nach Freitag Ausgabe 10.März 2016