Utopiebuch

 Menschen die das Staunen verlernt haben, sind wenig befähigt,

neue Entdeckungen zu machen.  Heinz Lüthi

 

Die Zukunft ist als Raum der Möglichkeiten der Raum unser Freiheit.  Karl Jaspers

 

Der ganze Wert des Menschen liegt in seinem Suchen, seiner Berufung, seiner Sehnsucht.

Marie Noel

Utopisches Denken - eine erste begriffliche Annäherung

„Utopisches Denken ist gerade nicht ´positiv` im Sinn einer angepaßten Akzeption vorhandener Realität; utopisches Denken und Fühlen kann nur positiv sein im Sinne einer schmerzhaft-unangepaßten Konstruktivität, die das (noch) nicht vorhandene Positive gegen die normative Kraft des (faktischen) Negativen mit existentieller Anstrengung aufrecht zu erhalten sucht.“ (Groeben 1988, 200)

  

Literaturliste zu Utopie und Glück

Bloch, E. 1986: Zur Originalgeschichte des Dritten Reiches. In: Neusüss, A. (ed.), Utopie, Frankfurt/Main, 193-218

Bloch, E. 1987: Freiheit und Ordnung, Abriß der Sozialutopien. Leipzig

Frankl, V. E. 1973: Der Mensch auf der Suche nach Sinn. Freiburg

Frankl, V. E. 1979: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. München

Frankl, V. E. 1991: Franz Kreuzer im Gespräch mit Viktor Frankl. In : Gehmacher E. , Mehr Glück mit Verstand. Wien

Fromm, E. 1980: Das Menschenbild bei Marx. Frankfurt/Main

Fromm, E. 1990: Vom Haben zum Sein. Weinheim und Basel

Gehmacher, E. 1991: Mehr Glück mit Verstand. Wien

Groeben, N. 1981: Zielideen einer utopisch-moralischen Psychologie. Zeitschrift für Sozial­psychologie 12, 104-133

Groeben, N. 1986a: Handeln, Tun, Verhalten als Einheiten einer verstehend-erklärenden Psychologie. Tübingen

Groeben, N. 1986b: Die Herleitung von Erziehungszielen. In: Twellmann, W. (ed.), Hand­buch Schule und Unterricht, Bd. 8.1., Düsseldorf, 175-198

Groeben, N. 1988: Die Utopie der Sehnsucht der Utopie. In: Groeben N., Keil W., Piontkowski U. (eds.), Zukunft-/Gestalt-/Wunsch- Psychologie, Münster, 189-208

Groeben, N. & Erb, E. 1991: Reduktiv-implikative versus elaborativ-prospektive Menschenbildannahmen in psychologischen Forschungsprogrammen. Bericht aus dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg Nr.71

Habermas, J. 1990a: Die Krise des Wohlfahrtstaates und die Erschöpfung utopischer Energien. In: Habermas, J., Die Moderne - Ein unvollendetes Projekt. Leipzig. 105-129

Horkheimer, M. 1986: Die Utopie. In: Neusüss, A. (ed.), Utopie, Frankfurt/Main, 178-192

Lutz, R. (ed) 1988: Pläne für eine menschliche Zukunft. Weinheim

Mannheim, K. 1986: Utopie. In: Neusüss, A. (ed.), Utopie, Frankfurt/Main, 113-120

Marcuse, L. 1986: Phantasie und Utopie. In: Neusüss, A. (ed.), Utopie, Frankfurt/Main, 219-234

Mayring, P. 1991: Psychologie des Glückes. Stuttgart

Morus T. 1985: Utopia. Leipzig

Neusüss, A. (ed) 1986: Utopie. Frankfurt/Main

Popper, K.R. 1986: Utopie und Gewalt. In: Neusüss, A. (ed.), Utopie, Frankfurt/Main, 313-326

Quabbe, G. 1986: Utopie und Reform. In: Neusüss, A. (ed.), Utopie, Frankfurt/Main, 286-298

Saage, R. 1991: Politische Utopien der Neuzeit. Darmstadt

Saage, R. 1993: Zum Stand der wissenschaftlichen Utopieforschung in der Bundesrepublik. In: Neue Politische Literatur 38, 221-238

Saage, R. 1994: Zum Stand der wissenschaftlichen Utopieforschung in der Bundesrepublik. In: Neue Politische Literatur 39, 55-97

Saage, R. 1995: Zum Stand der wissenschaftlichen Utopieforschung in der Bundesrepublik. In: Neue Politische Literatur 40, 441-451

Sader, M. 1988: Sieben Wünsche für eine zukünftige Psychologie. In Groeben, N., Keil, W., Piontkowski, U. (eds.): Zukunft-/Gestalt-/Wunsch- Psychologie, Münster, 3-11

Sieland, B. 1988 : Utopien erarbeiten! In Groeben, N., Keil, W., Piontkowski, U. (eds.): Zukunft-/Gestalt-/Wunsch- Psychologie, Münster, 173-187